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Pflegewissen

Pflege nach einem Schlaganfall

Kurz gesagt

Ein Schlaganfall ist immer ein Notfall – bei Verdacht sofort die 112 wählen, jede Minute zählt. Nach der Akutbehandlung beginnt die längere Phase: Rehabilitation und Versorgung zu Hause. Dabei geht es um Lähmungen, Sprachstörungen, Schluckprobleme und darum, Selbstständigkeit Schritt für Schritt zurückzugewinnen.

Notfall

Im Notfall: der FAST-Test

Bei Verdacht auf einen Schlaganfall entscheidet Geschwindigkeit über bleibende Schäden. Der FAST-Test dauert eine halbe Minute:

Auch wenn die Symptome nach Minuten wieder verschwinden: Das war möglicherweise eine TIA, ein Vorbote. Sie gehört genauso ins Krankenhaus wie ein Schlaganfall selbst.

Typische Folgen

Womit Betroffene danach leben

HalbseitenlähmungEine Körperhälfte ist geschwächt oder gelähmt. Betrifft Gehen, Greifen, Ankleiden – und erhöht das Risiko für Kontrakturen und Stürze deutlich.
SprachstörungBei einer Aphasie ist nicht das Denken gestört, sondern der Zugang zu Wörtern. Betroffene verstehen oft mehr, als sie ausdrücken können.
SchluckstörungEine Dysphagie ist gefährlich, weil sie zu Lungenentzündungen führen kann. Andickungsmittel, aufrechte Haltung und Logopädie sind hier zentral.
NeglectEine Körperseite oder Raumhälfte wird nicht mehr wahrgenommen – das Essen auf der linken Tellerhälfte bleibt liegen, obwohl das Sehen intakt ist.
ErschöpfungFatigue nach Schlaganfall wird oft unterschätzt und als Faulheit missverstanden. Sie ist eine echte Folge der Hirnschädigung.
DepressionSehr häufig und gut behandelbar – aber nur, wenn sie erkannt wird. Antriebslosigkeit ist nicht zwangsläufig Teil der Erkrankung.
Versorgung

Was ambulante Pflege zu Hause leisten kann

Nach der Reha steht die Familie oft plötzlich allein da. Wir übernehmen die Teile, die fachliches Wissen brauchen – und entlasten dort, wo Angehörige sonst überfordert werden:

Das Zeitfenster nach der Reha ist wertvoll: Was in den ersten Monaten an Beweglichkeit zurückkommt, kommt meist dann zurück. Konsequente Alltagsübung wirkt in dieser Phase besonders stark.

Häufige Fragen

Gut zu wissen

Sie finden Ihre Frage nicht? Rufen Sie uns an – ein Gespräch ersetzt zehn Seiten Text.

040 3060 3282Büro Mo, Mi, Fr 9–15 Uhr

Nein, er muss beantragt werden. Sinnvoll ist das noch aus dem Krankenhaus oder der Reha heraus – der Sozialdienst dort hilft dabei. Es zählt das Datum der Antragstellung, deshalb lieber früh stellen.

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Fragen?

Entlassung aus der Reha
steht an?

Melden Sie sich früh. Wir organisieren die Versorgung, damit zu Hause keine Lücke entsteht.

Was Sie erwartet

  • Auch dann, wenn Sie sich am Ende für einen anderen Dienst entscheiden
  • Kostenlos und ohne Verpflichtung
  • Täglich erreichbar – auch am Wochenende
Kostenloses Erstgespräch

Täglich erreichbar unter 040 3060 3282.